Samstag, 21. August 2010

Die erste Woche im CIMA

Hola compañeros,

die erste Woche in meinem Projekt ist zu Ende und es gibt einiges zu berichten.

Letzten Freitag wurden Matze und ich von Julianne und Felix, den anderen beiden Volontären aus dem CIMA, aus dem Hostel abgeholt. Am CIMA angekommen war ich zu erst einmal von der wunderbaren Umgebung beeindruckt.

Das Kinderdorf liegt in einem Tal umringt von Bergen und es gibt Sonne. Nicht der allgegenwärtige Smok und Dunst den wir von Lima gewohnt waren.



Das erste Wochenende verbrachten wir mit Erkunden der Umgebung. Ich habe mir erstmal die alten Inkaruinen erkundet, die genau hinter dem CIMA liegen. Sonst haben wir nicht so viel gemacht.




Am Montag ging es um kurz vor 6 aus dem Bett und zum ersten Mal in die kurze Andacht mit Padre Jean Luis, wo wir den Kindern offiziell vorgestellt wurden.

Danach hatten wir knapp 2 ein halb Stunden Zeit zu frühstücken und den Jungs beim Fußball spielen zu zuschauen.

Von 9 bis 11:10 und 11:20 bis 13:30 sowie nachmittags von 15:00 bis 17:00 Uhr gibt es dann immer Programm.

Ich arbeite morgens immer in der carpintería(Schreinerei) zusammen mit Javerico, ein Peruaner, der 30 Jahre in Deutschland gelebt hat und dort auch das Schreinerhandwerk gelernt hat.

Nachmittags bin ich in der Nachhilfe und mache mit den Jungs zusammen Mathe und Englisch.

Ein besonderer Tag war der Mittwoch. Matze hatte Geburtstag und Mario, der Chef vom CIMA, hat sich nicht Lumpen gelassen und eine große Fete organisiert. Es gab ein Lagerfeuer und alle 95 Jungs, die Betreuer und die Volontäre saßen in einer großen Runde HotDog essend um das Feuer. Die Band der CIMA-Jungs spielte Geburtstagslieder und es wurde ein super netter Abend.

Eine weitere interessante Anekdote, die mir zeigte, dass ich nicht mehr in Deutschland bin, ereignete sich am ersten Abend im CIMA. Ich wollte gerade schlafen gehen, da meinte Matze zu mir ich sollte mal zu ihm in sein Zimmer kommen und unter sein Bett schauen. Unter seiner Matratze saß tatsächlich ein kleiner, süßer Skorpion. Wir haben ihn da natürlich nicht gelassen. Sondern sofort nach draußen gebracht.

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